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Bundestagswahl 2021 Direktkandidaten Parteien

Die Alternative zum Nichtwählen!

Meine Entscheidung, als parteiloser Bewerber für die Bundestagswahl zu kandidieren, beruht auf der Tatsache, dass ich nicht mehr weiß, welche Partei ich wählen soll/kann. Aber kann „Nichtwählen“ richtig sein?

Was bewirkt man mit „Nichtwählen“? Stimmt man damit nicht zu, dass Andere für einen entscheiden? Natürlich hat man in dem aktuellen System durch das Kreuz auf dem Wahlzettel wenig bis gar keinen Einfluss auf die aktuelle Politik. Das muss dringend geändert werden!

Aber welche Partei soll oder kann man noch wählen? Dazu habe ich eine interessante Aussage gelesen: „«Den Parteien» vertrauen laut einer aktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach rund 80 Prozent der Bevölkerung nur noch «wenig» oder gar nicht mehr.“

https://www.nzz.ch/meinung/der-massenselbstmord-der-deutschen-volksparteien-schreitet-voran-ld.1613341

Was ist also zu tun?

Wir müssen uns als „parteilose“ Kandidaten selbst zur Wahl stellen und die Meinungen und Wünsche der Wähler in den Bundestag bringen. Und dann müssen wir diese Kandidaten wählen!

Nur so können wir etwas verändern.

Sie wollen mich unterstützen, dann geht es hier zum Formular für die Unterstützungsunterschrift.

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Bundestagswahl 2021 Direktkandidaten

#btw21 – Direktkandidaten – mitmachen!

Ich bin nun seit 4 Tagen als parteiloser Direktkandidat unterwegs, um die erforderlichen Unterstützungsunterschriften zu sammeln.

Natürlich beginne ich im Kreis meiner Bekannten mit der Sammlung dieser Unterschriften. Danach werde ich sehen, wie ich weiter Unterstützer gewinnen kann.

In den ersten Gesprächen mit den Wahlberechtigten habe ich sehr viel Interesse für das Projekt erfahren. Das motiviert ungemein. Vielen Dank an alle. Das Hauptthema in den Gesprächen ist die Meinung der Bürger, dass sich viele Menschen durch die bisher esxistierenden Parteien nicht ausreichend vertreten fühlen und im Grunde ratlos sind, wen Sie wählen sollen. Dafür gibt es dann eigentlich 2 Möglichkeiten. Zum einen gar nicht wählen zu gehen, zum anderen Jemanden zu wählen, der keine Partei-Ideologie vertritt!

Wenn das Gespräch dann auf das Wahlkampfthema „direkte Bürgerbeteiligung, bundesweite Volksentscheide“ kommt, dann gibt es natürlich noch mehr Interesse, aber auch Skepsis, da natürlich allen Beteiligten klar ist, dass dies mit einem einzigen Bundestagsabgeordneten nicht wirklich viel ausrichtet. Aber irgendwo müssen wir ja anfangen.

Alle, die sich dafür interessieren oder die Jemanden kennen, der sich dafür interessieren könnte, möchte ich hiermit auffordern, darüber nachzudenken, wie sich weitere Kandidaten dazu aufstellen können. Idealerweise stellen wir in allen 299 Wahlkreisen einen parteilosen Direktkandidaten!

Wie geht das mit der Direktkandidatur?

Der erste Schritt ist ganz einfach. Man ermittelt den zuständigen Wahlleiter für seinen Wahlkreis und ruft diesen an, um sich als Kandidat zu registrieren. Man braucht ein „Losungswort“, das an der Stelle steht, an der andere Kandidaten den Namen der „Liste“ zu stehen haben, für die Sie antreten. Ich habe das Wort „Parteilos“ gewählt, das ist erlaubt. Jetzt benötigt man 2 Vertrauenspersonen und bekommt vom Wahlleiter die Formulare, auf denen man die Unterstützungsunterschriften sammelt. Ausserdem benötigt man eine Wählbarkeitsbescheinigung (Anlage 16).

Alle Unterlagen muss man beim Wahlleiter bis zum 19.07.2021 um 18:00 Uhr eingereicht haben. Also noch ist Zeit.

Macht mit, tragt das Thema weiter!

Wer Fragen hat, kann mich gern kontaktieren: ralf@ralflorenz-wk59.de